Zweifelsohne: Kulinarische Vielfalt zählt zu den besonderen Vorteilen einer multikulturellen Gesellschaft. Die Vorzüge einer bunten Küche bekam nun auch ein 48-jähriger Familienvater aus Schilda zu spüren. Die bunte Küchen-Vielfalt half ihm sehr, die Belästigung seiner Tochter und ein hässliches Stadtbild zu vergessen.
Nachdem seine Tochter von mutmaßlichen Afghanen wiederholt am Hauptbahnhof belästigt wurde, war er zuerst unglücklich und verzweifelt. Gemeinsam mit seiner Tochter suchte er jedoch den Dönerladen seines Vertrauens auf.
„Die Geschmacksexplosion, insbesondere durch Kurkuma und Kreuzkümmel, war einfach gigantisch. So einen Glücksmoment hätte ich bei einer typischen deutschen Bratwurst vom Grill im Brötchen sicher nicht erlebt. Dies half mir, die Ängste und Sorgen bei einem Dürüm gemeinsam mit meiner Tochter zu verarbeiten. Wir haben uns auch einen Becher Ayran geteilt.“
Integrations-Berater: Couscous hilft gegen Stichwunden
Unabhängige Diversitätsexperten bestätigen diese Erfahrung einiger weltweit Betroffener. „Internationale Küche zählt zu den unschlagbaren Vorteilen von Masseneinwanderung nach Deutschland - und sie hilft uns, eigentlich nicht existente Nebenwirkungen sprichwörtlich zu verdauen. Dazu zählen auch seltene, durch traumatisierte Geflüchtete hinzugefügte Stichwunden. Bereits eine gut gewürzte Schale Couscous kann hier helfen. Wie langweilig wäre es in Deutschland auch, wenn es nur Kartoffeln, Kassler und Sauerkraut gäbe!“ Bereits in wenigen Tagen will der Familienvater, der selbst Asylbewerber in Deutschland ist, mit seinen anderen Kindern und dem Nachbar auch die afghanische Küche probieren. Auf diese Weise wollen sie gemeinsam Vorurteile über Geflüchtete abbauen. (Satire)













